Choreografie Nightclub PDF Drucken

phoca_thumb_l_img441.jpgNoch bevor das Ergebnis der Oberligasaison 2004/2005 feststand, entschieden sich unsere Trainer für die Bundesliga-Choreografie "Nightclub" von TD TSC Düsseldorf aus dem Jahr 2002. Am Ende der Saison erreichten wir einen sensationellen 1. Platz und stiegen in die Regionalliga Süd auf.

"Nightclub" ist ein Thema, welches viele Facetten des Lateintanzens abdeckt. Spritzig, sportlich, provozierend, feurig und leidenschaftlich sind nur ein paar Schlagworte, die im Ansatz versuchen dieses Thema zu beschreiben.

Hintergrund der Choreografie ist die edle Welt der Nachtclubs. Frauen, die wissen was sie wollen, dominieren die Szene. "It’s raining men", "Whatever Lola wants, she gets" oder Tom Jones’ "Sexbomb" – Musik, zu der die Ladies den Gentlemen nicht nur tänzerisch den Kopf verdrehen. Aber auch die Herren sind in dieser Choreografie gefragt und treten ebenso selbstbewusst wie die Damen ins Rampenlicht.

In der für uns neuen Liga werden an die Formationen und Tänzer weitaus höhere Anforderungen gestellt, als es in der Vergangenheit in der Landes- bzw. Oberliga war. Da bei dieser Choreografie nicht nur der höhere Schwierigkeitsgrad sondern auch ein gewisses schauspielerisches Talent der Tänzer gefragt war, stürzten wir uns in die Arbeit. Nach wenigen Wochen hatten wir bereits das Grundkonzept stehen, dass wir dann bis zum Beginn der Regionalliga ausfeilten. Hierbei war es besonders wichtig, dass nicht nur sauberes und synchrones Tanzen, sondern auch das Thema entsprechend deutlich gezeigt wird.

Mit einem hervorragenden Platz 4 überzeugten wir als Aufsteiger in der Turniersaison 2005/2006 und übertrafen deutlich das Saisonziel Ligaerhalt.

Entsprechend mutiger gingen wir die weitere Ausarbeitung der Choreografie an und griffen hier nicht zum ersten Mal auch auf externe Unterstützung zurück. Die harte Arbeit sollte belohnt werden:
Nach dem 1. Platz in der Regionalliga Süd Latein 2006/2007 konnten wir auch auf dem Aufstiegsturnier in Oberhausen die Wertungsrichter überzeugen und stiegen mit einem 2. Platz als 1. hessische Mannschacht in die begehrte 2. Bundesliga auf.